Seit 1998 sind nach dem Tierschutzgesetz "Tierversuche zur Entwicklung von Kosmetika verboten". Diese Formulierung täuscht. Nur das Endprodukt darf nicht mehr am Tier getestet werden. Nach wie vor werden Tierversuche für neu entwickelte Inhaltsstoffe durchgeführt und in der kosmetischen Industrie wird ständig mit neuen chemischen Stoffen experimentiert.

Beispiele für die durchgeführten Tierversuche:

  • Beim so genannten Schleimhautverträglichkeitstest (Draize-Test) werden Kosmetika (oder auch Waschmittel und Chemikalien) in die empfindlichen Augen von Kaninchen geträufelt. Da Kaninchen kaum Tränenflüssigkeit absondern, bleibt die Substanz mind. 24 Stunden in konzentrierter Form im Auge. Je nach Art und Dosierung des Stoffes kann es zu schmerzhaften Entzündungen bis schweren Verätzungen des Auges kommen.
  • Hautreizungstests, bei denen z.B. Meerschweinchen auf geschorene, teilweise aufgeritzte Körperpartien Substanzen in konzentrierter Form aufgetragen werden.
  • Giftigkeitstests, bei denen Tiere (meist Ratten oder Mäuse) Prüfsubstanzen mit dem Futter oder per Schlundsonde eingegeben, in die Bauchhöhle gespritzt werden, oder die Tiere müssen sie inhalieren. Über Tage werden auftretende Krämpfe, Lähmungen oder andere Reaktionen beobachtet und protokolliert.
  • Wir führen nur Kosmetik von HerstellerInnen, die auf der Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes (DTB) stehen oder auf Listen mit ähnlich strengen Richtlinien und Fixdatum.

    Die vom DTB geführte Positivliste führt HerstellerInnen auf, die sich vertraglich verpflichtet haben, keine Tierversuche durchzuführen und auch keine Inhaltsstoffe zu verwenden, die nach 1979 in Tierversuchen getestet wurden.

    Der Online-Shop ist z.Z. nicht verfügbar.

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